PRESSESTIMMEN

Die Spuren der Steine

Fachverstand aus Weimar wird für das ganze Land sichtbar an Objekten wie Rotes Tor, Walhalla oder Deutsches Eck

von Thorsten Bücker; TA 16.08.2011

Weimar. Mit dem zweigleisigen Ausbau der Mitte-Deutschland-Verbindung wird ein Nadelöhr verschwinden, das der Preuße & Rätsch leichtes Kopfzerbrechen bereitete: Die Eisenbahnbrücke in der Rosenthalstraße.
Tiefurt ist für Lastwagen mit großer Tonnage gesperrt, weshalb Zu- und Abfahrten über die Eduard-Rosenthal-Straße erfolgen müssen. Dort wurde schon manche Lieferung auf der Westseite abgeladen,  um sie dann mit kleineren Lastern aufs Firmengelände zu transportieren.
 
Die Geschäftsführer Christoph Preuße und Armin Rätsch erwarben im Herbst 2009 das 1,3 Hektar große Gelände,das bis Ende der 1990er Jahre der Thüringer Polizei als Werkstatt diente. konnten die beiden Ingenieure die großen Hallen, Bürogebäude und Lagerflächen für ihre Zwecke nutzen: Die Firma startete mit acht Mitarbeitern in der Erfurter Straße, während das Lager in Daasdorf am Berge war.
Heute zählen die Firmen Dreikant GmbH, Spezialtiefbau GmbH und Restaurierungen GmbH sowie ein Baugeräte-Verleih zur Gruppe, die etwa 100 Mitarbeiter beschäftigt.

"Die Situation hat sich mit dem Kauf des Grundstücks erheblich verbessert", betont Preuße. So wurden die Natursteinrestaurierung und Steinmetzarbeiten eigenständig. Die Gruppe kam im Jahr 2010 auf einen Nettoumsatz von zehn Millionen Euro. Die Keimzelle des Unternehmens, die Preuße & Rätsch Dreikant GmbH erzielte mit 4,3 Millionen Euro das Gros. "2011 erwarten wir ähnliche Zahlen", betont Rätsch mit bLick auf die nächsetn Monate.

Zu den aktuellen Projekten gehört der Wiederaufbau des Roten Tores in Stadtroda, das im April 2010 von einem Mülllaster fast vollständig zerstört worden war.
Auf der Referenz-Liste stehen die Fassadensanierung Neuer Marstall in Berlin, die Terrassen der Walhalla in Donaustauf, die Treppen am Denkmal Deutsches Eck in Koblenz, die Umsetzung der Bockwindmühle nach Hohenfelden. Dass das Portfolio an das Profil eines Unternehmens in Hopfgarten erinnert, hat seine grund: Beide Ingenieure arbeiteten für die Bennert-Gruppe, bevor sie sich 2000 selbstständig machten.

Dass Preuße und Rätsch auch andere Ambitionen entwickeln, erfuhr OB Stefan Wolf gestern bei einem Firmenbesuch: Sie wollen das alte Krankenhaus zu einem Pflegeheim entwickeln.

Quelle: TA, 16.08.2011


Heute zählen die Firmen Dreikant GmbH, Spezialtiefbau GmbH und Restaurierungen GmbH sowie ein Baugeräte-Verleih zur Unternehmensgruppe, die etwa 100 Mitarbeiter beschäftigt. "Die Situation hat sich mit dem Kauf des Grundstücks erheblich verbessert und Synergien befördert", betonte Preuße. So sei die Sparte Natursteinrestaurierung und Steinmetzarbeiten mit der Gründung der Preuße & Rätsch Restaurierungen GmbH im Jahr 2010 eigenständig geworden.